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* 22.05.1999
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Airedale auf Briefmarke der DDR

Auf den Hund gekommen

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Airedale Terrier auf dem BaumAiredale mit StehohrenAiredale spielt mit mit zwei BällenAiredal Terrier mit Fußball

 

 

 

 

 

 

 

 

Anton klettert für sein Leben gerne und tobt wie jeder andere Hund auch viel umher. Der Winter 2005 war recht schneereich. Und das liebt ein Airedale. Als Otterhund gezüchtet, verträgt er Wasser und Kälte sehr gut. Vor Anton ist kein Fußball sicher. Liegt einer irgendwo herrenlos herum, hat er ihn sofort und trägt ihn nach Hause. Antons Markenzeichen sind die stehenden Ohren und der Ringelschwanz.

"Laut Zuchtbuch sollte er eigentlich Schlappohren haben. Bis zu einem Jahr hatte er die auch.
Dann kam er in die Pubertät, und nun kriegt er sie nicht mehr runter."
Früher wurden die Airedale kupiert. Das ist seit Langem in Deutschland nicht mehr erlaubt. Gut so!

 

Aus einem Buch:

Airedales sind freundlich und treu und geben ausgezeichnete Haushunde ab,
eignen sich aber auch als Wachhund.
Sie können bisweilen ungebärdig sein.
Der Halter muß liebevoll, aber entschlossen mit ihnen umgehen.

 

 

Wir hatten schon immer einen Hund,
aber noch nie war er soooo echt wie heute!

Als Kinder bekamen wir 1948 einen Mischlingswelpen über den Zaun gereicht. Schwer erziehbar. Nicht etwa, weil er zu dumm war. Nein, die Dummen waren wir: Wir waren 3 Jungen (4, 8 und 10 J) ohne Vater. Vater war in russischer Gefangenschaft und später in Bautzen, und Mutter arbeitete im Berliner Fortschrittwerk den ganzen Tag als Näherin. Wir waren mit dem Hund fast immer alleine. Jeder "erzog" ihn, wie er es für richtig hielt. Der Hund aber machte immer was er wollte. Er war der eigentliche Chef. Aber er war auch ein gutmütiger Chef und hieß Arco.

Arco endete tragisch unter einem Auto, obgleich es zu dieser Zeit kaum welche gab. Schuld war die mangelhafte Kenntnis über das richtige Verhalten von Mensch und Tier im Straßenverkehr: Der Hund stand auf der Straße und auf jeder Seite stand einer von uns Kindern. Ein Auto kam und jeder rief den Hund zu sich - Das Ende war tragisch!

Dann gab es wohl ein Jahrzehnt lang nur Katzen, bis ein kleiner Mischling über den Gartenzaun gereicht wurde. Der wuchs friedlich zusammen mit den Katzen auf. Die duldeten ihn sogar. Das nennt man wohl Welpenschutz. Den gibt es offenbar auch bei Katzen.

Als er größer wurde, trug er die Katzen schon mal durch den Garten, jedenfalls die Katzenkinder, von denen es immer reichlich gab. Als es immer mehr wurden, behielten wir nur noch 2 Kater und eine Katze, so daß sich die Nachkommenschaft in Grenzen hielt.

Wir hatten 10 Hühner, die zur Ernährung der 5-köpfigen Familie (Oma, Mama und 3 Söhne) durch Eierlegen beitrugen. Der Hund bewachte die Hühner genauestens, bis eines Tages nach einem großen Gegacker im Garten jede Menge Federn neben einem gerupften toten Huhn gefunden wurden. 10 Hühner liefen trotzdem noch im Garten umher. Um Gottes willen, was war da geschehen!? Halb so schlimm. Es war "nur" ein Huhn vom Nachbar.
Es war - wie auch immer - in sein Territorium eingedrungen. Und so etwas duldet ein richtiger Wachhund nicht. Es gab großen Ärger.

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Jahre später hatten wir eine Afghanin namens Larissa

Larissa durfte auf der Straße niemals von der Leine gelassen werden. Dann hatte sie in kürzester Zeit Rehe oder Hasen aufgespürt und blieb lange Zeit verschwunden. Wenn sie heiß war winselte sie, bis sie ausnahmsweise zu Frauchen mit ins Bett durfte. Larissa starb 12jährig an einem bösartigen Tumor und wurde auf dem Grundstück unter großer Anteilnahme beigesetzt. Wir hatten Hunde, solange ich denken kann. Und sie waren immer treue Begleiter, obwohl es damals noch keine 16 Hundeverordnungen in Deutschland gab. Nach dem Tod der Afghanin gab es einige "hundefreie" Jahre. Aber das Verlangen nach einem neuen Begleiter war nie eingeschlafen.

1993

sollte in Potsdam ein Hotelneubau abgenommen werden. Ein Architekt aus Braunschweig hatte einen Airdale-Terrier bei sich, in den wir uns sofort verliebten. Da wir aber beide ganztags berufstätig waren, würde daraus wohl sobald nichts werden. Das Leben ging also zunächst ohne Hund weiter.

Anfang 1999 erhielten wir einen Anruf aus Hamburg, wie Frauchen meinte. Aufgeregt fragte sie mich am Abend, ob ich mich mit einem Airedale anfreunden könnte. Der Mann am Telefon würde uns einen schenken. Lediglich die Kosten der Welpnerei müßten wir übernehmen. Seine Kessi hatte 11 Welpen geworfen. Frauchen wollte unbedingt wieder eine Hündin haben. Aber dieser Wurf bestand nur aus Rüden und zwar 11 an der Zahl, eine ganze Fußballmannschaft also!

Auf meine Frage, wer der Anrufer aus Hamburg sei, konnte Frauchen keine Erklärung geben. Na, dann suche doch einfach einmal die Telefonnummer hervor, und wir rufen zurück. Die Vorwahlnummer war aber nicht 040, wie das für Hamburg üblich ist. Das mit Hamburg konnte gar nicht stimmen. Mir kam aber die Vorwahl bekannt vor, denn mein Chef in Braunschweig hatte eine ähnliche Vorwahl. Nach dem Anruf stellte sich tatsächlich heraus, es war ein Dorf in unmittelbarer Nachbarschaft von Braunschweig. Und es war der Architekt von einer Hotelabnahme 1993 in Potsdam. Nun dämmerte es. Und nun kam noch ein Zufall ins Spiel: In einigen Wochen sollte ein Betriebsausflug von Berlin zum Hauptsitz der Firma nach Braunschweig gemacht werden. Und so verabredeten wir, daß wir am Abend nach dem Ausflug nicht mit den anderen zurückfahren, sondern uns die Welpen ansehen wollten. Wir wurden mit dem Auto abgeholt und blieben über Nacht bei Herrchen und Frauchen der 12 Airedales.

Am nächsten Tag war dann die Welpenschau.

Es kamen noch andere Interessenten. Ein älteres  Ehepaar wollte einen Rentnerhund. Fragend sah ich Frauchen an: "Was ist denn das, ein Rentnerhund?" Na, ein ganz ruhiger, sagte sie gelassen. Eben einer für alte Leute. Na ja, ich war ja auch schon gerade mal über 60. Aber einen Rentnerhund wollte ich trptzdem unter keinen Umständen haben. Ich wollte einen richtigen Hund! Dieser Vorfall war prägend für mich! Und wir suchten nun nach einem Welpen, der sehr lebhaft und nicht ruhig war. Einer tobte ständig mit einem Handfeger herum und war sehr agil. Auch biß er die anderen ständig weg. Den nehmen wir! Und den haben wir auch heute noch. Dafür gab es aber bald keinen brauchbaren Besen mehr im Haus, denn er hatte sie zum Fressen gern! Es war sicher keine falsche Entscheidung, aber vorschnell war sie allemal. So sind wir wieder auf den nächsten Hund gekommen.

Nun haben wir nacheinander jeder den ganzen Jahresurlaub genommen, um den Welpen einzugewöhnen und zu erziehen.

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Massive Hundehütte im BauIm Garten ganz hinten in der Ecke

gab es noch den alten Zwinger von Larissa. Ein große Hütte stand auch noch. Sie war allerdings morsch und fiel bereits nach dem ersten Hammerschlag in sich zusammen. Und so wurde aus vorhandenem Material eine massive Hütte mit gedämmten Dach und wärmeisoliertem Fußboden mit viel Liebe neu errichtet. Natürlich nicht mit Fußbodenheizung! Anton (er ist ein alpha-Rüde) sollte nun in den folgenden 2 1/2 Monaten an die Hütte und an den Zwinger gewöhnt werden.
Mit 5 Minuten pro Tag fing die Gewöhnung an und wurde täglich um 10 Minuten gesteigert.
Anton gefiel das überhaupt nicht. Und das gab er auch ausdauernd lautstark heulend und winselnd der ganzen Welt bekannt.
Bald kamen die ersten selbsternannten Tierschützer und beschimpften uns als Tierquäler und drohten mit Anzeigen.
Das änderte sich auch dann nicht, als wir das weitere Vorgehen mit dem nahegelegenen Tierheim abgesprochen hatten.

Irgendwann war der "Jahresurlaub" zu Ende und wir mußten wieder zur Arbeit. Nun kam die Stunde der Wahrheit.
Frauchen hatte Glück. Sie ging vor mir aus dem Haus. Ich brachte indes Anton in den Zwinger und wollte anschließend noch das Futter holen. Bevor ich jedoch die Tür schließen konnte, war der Nicht-Renter-Hund weg.
Er wußte wohl, was ihm blüht. Mithilfe des gefüllten Futternapfes konnte ich ihn dennoch wieder in den Zwinger locken.

Ein Glück, dachte ich, das ist geschafft. Schnell ins Haus, anziehen und ab zum Bahnhof. Die Zeit war schon knapp.

Als ich die Tür öffnete und aus dem Haus treten wollte, stand Anton freudig wedelnd vor mir. Ich dachte, mich trifft der Schlag! Nun klemmte ich mir den Welpen unter den Arm und hetzte in Richtung Zwinger. Ich Trottel, dachte ich, habe vergessen den Zwinger zuzumachen. Irrtum, der war fest verschlossen. Wie aber war der kleine Kerl herausgekommen? Ich hatte wohl die neue Tür zum Zwinger nicht hoch genug gemacht, so daß er darüber klettern konnte. Ich konnte es kaum glauben. Mir blieb nichts anderes übrig, der Hund mußte vorerst in der Wohnung bleiben. Frauchen, die als zuerst nach Hause kommt, wird aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen.

 

Ergebnis:

Zug verpaßt, eine Stunde zu spät zur Arbeit gekommen, Gelächter der Kollegen anhören, beim Chef entschuldigen und das mitleidvolle Grinsen ertragen! Morgen bitte pünktlich!
Und dann die Anspielungen:
Komm du mal nach Hause! Wie die Wohnung aussehen wird! Alles angefressen!

Spät komme ich nach Hause. Schnell etwas gegessen und dann sofort in die kleine Werkstatt im Keller und die zu kleine Zwingertür umbauen. Dann kommt die Hiobsbotschaft: Zum Glück war nicht alles angefressen, nur zwei Möbelfüße. Später kamen noch die Fransen vom neuen Teppich aus der Türkei dazu. Die hat Frauchen sofort ersetzt.
Dafür waren aber am nächsten Tag die Fransen auch auf der anderen Seite abgeknabbert.

Am nächsten Morgen nehme ich mir mehr Zeit, schaffe vorher den Futternapf in den Zwinger und hole erst dann den Hund, der schon längst weiß, was für ein schönes Spiel nun wieder beginnt. Ich bin mir ganz sicher: Diesmal büxt er mir nicht aus. Und über die umgebaute Tür kommt er auch nicht mehr drüber weg. Die ist jetzt hoch genug.

Beruhigt verschwinde ich im Haus. Als ich aus dem Haus treten will, begrüßt mich wieder freudig mein Hund. Und irgendwie sieht er richtig stolz aus. Siehst du, ich habe es wieder geschafft. Er freud sich, mir das zeigen zu können und wedelt mit dem Schweif. Ich bin total geklatscht. Und nun muß ich ihn dafür auch noch loben, denn er hält das ja wohl für ein Spiel, in dem er bereits die zweite Runde gewonnen hat. Das spornt doch an! Es fiel mir nicht leicht, ihn nun auch noch zu streicheln.

Aber im Hundebuch steht doch: "Der Hund ist nur so gut wie sein Herrchen!"
Früher hieß das auch: "Wie der Herr, so das Gescherr!"                           upper

Und wieder kam ich zu spät zur Arbeit nach Berlin, und meine Kollegen fragten grinsend, wie weit ich mit der Erziehung gekommen bin. Ich durfte zwei Stunden nacharbeiten. Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung, ruft mir noch einer nach. Der Gedanke an den "Rentnerhund" kommt mir wieder.

Am Abend darf ich dann zu Hause wieder ermitteln, wie Anton der neuerliche Ausbruch aus dem Zwinger gelungen war. Unglaublich, er hat mit seinen "Milchzähnen" den Drahtzaun durchgebissen. Jedenfalls sah es zunächst so aus.
Also, noch einmal einsperren und dann zuschauen, wie er das macht. Tatsächlich zeigt er es mir. Reinbeißen und dann links und rechts so lange hin und her biegen, bis der Draht bricht. Ich habe die Ausbruchstelle mit einem zweiten Maschendrahtzaun darüber abgedeckt und verdrahtet und vorsichtshalber erst am arbeitsfreien Wochenende den Welpen wieder in den Zwinger gebracht.
Und wieder türmte er!

Aber diesmal gab es kein Loch im Zaun. Auch war er an keiner Stelle untergraben. Also, Hund wieder rein und aus der Deckung abwarten, was geschieht. Und dann traute ich meinen Augen nicht. Er steckte eine Pfote zwischen die übereinander liegenden Maschendrahtenden, zog sie auseinander, steckte den Kopf dazwischen und wurstelte sich fast einen Meter durch beide Zaunteile vor bis zu dem alten Loch. Und draußen war.
Er hat echt Kreativität bewiesen.

Weil ich nie der Gewinner war, spielte ich nicht mehr mit. Oder bin ich nur ein schlechter Verlierer?

Damit beendete ich das Spiel mit dem Zwinger ein für alle mal. Anton blieb fortan in der Wohnung. Die Hütte liebte er sowieso nicht und transportabel ist sie wegen der massiven Bauweise auch nicht. Und sogar der Standort ist falsch. Der Hund will das Grundstück bewachen. Das kann er nicht von hinten aus der Gartenecke. Außerdem ist der Zwinger dicht mit Efeu bewachsen, so daß er noch nicht einmal Sicht zur Straße hatte.

Ich habe lange gebraucht, um das einzusehen. Man wird halt alt wie ein Haus und lernt doch nie aus!                                                            

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Airedale Welpe

Hier tolle ich noch
bei Mama Kessi umher und kämpfe mit einem Handfeger.

Airedale Welpe

Hier lerne ich den Kontakt
zu meinen Herrchen.

Airedale-Terriermit Welpen Kessi (Mama Airedale)
mit der Hälfte meiner Geschwister,
wir waren 11 Rüden!!!

Airedale im zerfressenen Korb

Wie kriege ich bloß
diesen Korb größer?

Dieser Zaun war für mich natürlich überhaupt kein Hindernis.

Airedale-Terrier Anton am ZaunEinmal, als auf der Straße eine Katze lief, bin ich im gestreckten Galopp drüber und habe die Katze gejagt. Die Katze war aber schneller. Abgehauen bin ich im ersten Jahr so an die 30 mal. Meistens hat Herrchen dann das Fahrrad genommen und mich gesucht. Das hat ordentlich Spaß gemacht. Ich habe immer gewartet, bis er mich sieht und bin dann weiter und weiter abgehauen. Und er immer hinterher. Das haben wir viele Male so getrieben. Er hat immer verloren. Irgendwann kam er dann auf die Idee, statt des Fahrrades das Auto zu nehmen. Darauf bin ich mehrmals reingefallen. Ich dachte nämlich, jetzt verreisen wir. Und ich wollte ja nicht allein zurück bleiben. Also rannte ich zum Auto und wollte mit. Herrchen riß vor Freude die Tür auf, ich rein und ab ging die rasante Fahrt nach Hause!
Mit verreisen war nichts, das war nur ein gemeiner Trick von Herrchen.

Bald ließ Herrchen sich eine echte Gemeinheit einfallen. Er spannte eine 1 cm breites weißes Band kurz vor dem Gartenzaun um mein ganzes Revier. Als ich überprüfen wollte, was das ist, bekam ich einen kräftigen Schlag von diesem Band auf meine Nase. Es blitzte und tat richtig weh! Das habe ich nie mehr vergessen. Trotzdem habe ich es einige Wochen später noch einmal versucht. Das gleiche fürchterliche Erlebnis.

Nun gehe ich da ganz bestimmt niemals wieder ran. Großes Hunde-Ehrenwort!
Übrigens haben die Nachbarn es auch alle einmal ausprobiert. Nur einmal! Dann wußten auch sie was 8000 Volt sind.

Airedale

Frühjahr 2003:
Junge, wie die Zeitvergeht!

Pfote des Aridale-Terriers


Meine Pfote

 

Airedale Anton getarnt

Herbst 2005 an der Ostsee,
Airedale Anton getarnt im Kraut.

Mai 2000:
Eine Geburtstagsfeier mit 11 Airedale-Terrier-Rüden und deren Halter

Treffen der Airedale in Braunschweig Treffen der Airedale in Braunschweig 1. Geburtstagsfeier der 11 Airedale-Terrier

Diese 3 Bilder sind hier eigentlich in falscher Reihenfolge. Denn da war ich erst auf den Tag genau 1 Jahr alt. Wir waren in der Nähe von Braunschweig bei Mama und Papa zur gemeinsamen Geburtstagsfeier. Papa Airedale hat vielleicht dumm geguckt: 11 Junghunde, er und Mama Kessi. Was haben wir rumgetobt. Keine der vielen deutschen Hundehalterverordnungen hatten wir beachten müssen. Als Rudel sind wir durch die Wiesen getobt. Das hat Spaß gemacht. Aber was die Alten wohl nicht bedacht hatten, wir waren 11 Rüden im Rüpelalter. Und nach einer Stunde toben wollten wir wissen, wer von uns der Beste ist, denn der sollte Chef sein. Und das erledigen Rüden nun mal durch beißen und Kräfte messen. Wozu haben wir denn unsere Zähne!? Im Handumdrehen gab es die schönste Keilerei. Leider führte das zu einem vorschnellen Ende der schönen Geburtstagsfeier.
Ihr wißt nicht, wo ich bin? Na, ich bin doch der mit den Stehohren, im linken Foto ganz links.

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Airedale Anton beim Frisör

Hier bin ich beim Friseur.


Das war etwas gewöhnungsbedürftig.
Nach überstandener Prozedur gab es aber immer ein tolles Leckerli.
Den Alten zu Liebe habe ich alles über mich ergehen lassen.
Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Es tut auch gar nicht weh.
Und der komische Tisch riecht nach anderen Hunden.
Ist aber alles nicht so schlimm, wie es aussieht!

Beim Frisör gab es Hundefutter in großen Säcken zu kaufen. Herrchen nahm immer einen Sack voll mit nach Hause. Leider war es nicht meine Lieblingssorte. Beim nächsten Besuch beim Frisör war ich schlauer. Ich kennzeichnete einfach den Sack, den Herrchen kaufen sollte. Dazu braucht ein Hund keinen Bleistift. Ich hob einfach das Bein und schon war klar, welchen Sack ich meinte. Schließlich blieb Herrchen gar nichts anderes übrig. Den so gekennzeichneten Sack konnte man ja nun nicht mehr einem anderen verkaufen. Beim nächsten Frisörbesuch brauchte ich meinen Lieblingssack nicht mehr mit Urin zu kennzeichnen. Herrchen hatte begriffen. Fortan reichte es, wenn ich alle Säcke abschnüffelte und vor (m)einem stehen blieb. Meine Erziehungsmethode hatte schon beim ersten Mal volle Wirkung gezeigt. Auch Menschen sind lernfähig.

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Airedale mit Tüte wegen FlohallergieAiredale mit Tüte wegen Flohallergie

Die Tüte  -  das war vielleicht eine verrückte Sache

Irgendwann hat mich mal ein Floh gebissen. Und davon bekam ich eine Floh-Allergie. Das juckte vielleicht. Und ehe die Alten sich versahen, hatte ich an der Stelle schon mein Fell runtergekratzt und weggebissen. Der Tierarzt hatte mir dann diese Tüte verpaßt. Das war anfangs sehr unangenehm. Obwohl man recht gute Sicht hatte, rannte ich gegen jedes Hindernis im Garten.

 

Die erste Tüte war schon nach einer Stunde kaputt! Dann hatte ich es kapiert. Immer wenn mir ein Baum entgegenkam, mußte ich schnell den Kopf zur Seite nehmen. Das hatte ich bald begriffen. Muß toll ausgesehen haben, denn die Alten lachten sich manchmal scheckig, wenn sie sahen, wie ich um die vielen Hindernisse im Garten kurvte, ohne dagegen zu knallen.

 

Nach einigen Tagen machte ich eine "schmackhafte" Entdeckung: Mit dem Ding konnte man nämlich Fliegen fangen, ein Delikatesse! Kopf runter und blitzschnell die Tüte über den Brummer gestülpt und dann in aller Ruhe den Brummer aufschlecken. Der war ja gefangen in der Tüte und konnte nicht mehr weg.
Anfangs hauten sie mir immer wieder ab, bis mir klar war, daß ich die Tüte still auf dem Boden halten mußte. Dann mußte ich mit dem Kopf und der Zunge vorsichtig den Brummer fangen - und  natürlich    f r e s s e n .
Leider wurden die Brummer im Garten immer weniger.

Fliegen gab es aber auch in der Wohnung. Die erste, die ich fing, war am Fenster im Wohnzimmer. Gleich beim ersten Anlauf hatte ich sie erwischt. Dumm gelaufen, denn alle Blumentöpfe von der Fensterbank lagen nun zerbrochen auf dem Fußboden und ich bekam mächtigen Ärger. Aber, ein Hund lernt ja aus seinen Fehlern. Bei der nächsten unerreichbaren Fliege rief ich einfach Herrchen um Hilfe. Und dann ging es gemeinsam zur Sache. Er trieb sie mir mit einer zusammengefalteten Zeitung zu und ich fing sie. So hatten wir beide unseren Spaß und das Haus war fliegenfrei.

Airedale Anton auf dem Sofa

Wenn die Alten zu Hause sind, darf ich hier natürlich nicht rauf.

Das ist ja klar. Aber wenn sie den ganzen Tag nicht da sind und ich zu Hause der Chef bin, dann muß ich ja auf alles aufpassen. Ich bin schließlich der Wachhund. Und das kann ermüdend sein.
Aber von hier oben habe ich einen viel besseren Überblick. Im allgemeinen kriege ich immer alles rechtzeitig mit. Aber in diesem Fall hatten sie mich ausgetrickst! Sie schlichen sich von hinten durch den Garten an und fotografierten mich heimlich. Damit hatte ich natürlich nicht gerechnet. Aber ich bin ja sehr lernfähig.



Die letzten 5 Jahre haben sie mich nicht mehr erwischt. Ich hatte nämlich bemerkt, daß sie manchmal nach Sand oder anderen verräterischen Spuren auf dem Sofa suchten oder das Sofa sogar nach warmen Stellen abfühlten. Seit dem bin ich noch vorsichtiger geworden. Ein Wachhund kann gar nicht vorsichtig genug sein!

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Die ungeliebte Hütte

Herrchen hatte sich eine Menge Arbeit mit der Hütte gemacht.
Sogar eine Dachbegrünung hat er gebaut!
Welcher Hund hat das schon? Hätte er nur mich gefragt!
Ich hätte ihm schon beigebracht, warum ich da nicht reingehen will,
so schön das Ding auch aussieht.

Man sieht doch den Feind nicht kommen!
Völlig unbrauchbar für einen Wachhund!

Nase des Airedale-Terriers Anton

Wo ist das Maul ?

Hat Anton nur eine große Nase?

Oder versteckt seine große Schnauze

nur hinter dem vielen Fell?

Kandinsky - Teppich und Airedale Anton

Vor mir liegt ein kleiner Wandteppich,
Das versunkene Boot von Kandinsky.
Den hat Herrchen sauber gemacht und nun
soll ich vermutlich darauf aufpassen.

Ich schaue ihn mir derweil mal genauer an.
Jeden Tag kann ich da nicht mit den Pfoten drauf.
Der hängt nämlich sonst immer an der Wand.

 

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neugieriger Airedale-Terrier

Airedale-Terrier mit Nuckel

Wenn da so ein schöner Nuckel rumliegt,
den gucke ich mir natürlich genauer an. Und wie der gut riecht!

Im April 2006 fand Anton im Schlosspark Sanssouci wieder einen Nuckel,
nahm ihn in's Maul und nuckelte wie ein Kleinkind eine Weile darauf rum.
Leider gibt es kein Foto davon. Als ihm das Nuckeln langweilig wurde,
ging er zu einem Baum, scharrte ein Loch, legte den Nuckel vorsichtig rein und schob mit der Nase Laub und Erde darüber, die er dann noch mit der Nase fest andrückte. Der Nuckel schien ihm sehr wichtig zu sein.
Gewissenhaft ist ein Airedale. Ob er den Nuckel jemals wieder findet????

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2004 - Hunde in Rohrbeck bei Dallgow-Döberitz

Armani, ein Jagdhund

Deutsch Kurzhaar Jagdhund

April 2006
Wenn ich dich kriege!

2 Reiter auf 7 Pferden

Zwei Reiter auf sieben Pferde,
nichts für Anton, der kommt schon mit einer PS nicht zurecht!
Diesen hier hat das überhaupt nichts ausgemacht. Sie kommen gut mit den Pferden aus.

Kein Hund! Katze?

Nix Hund, nur die Katze in Nachbars Garten

Labrador

Friedliche Balgerei um einen Tennisball, zwei mal Labrador

Friedlicher Wettstreit um einen Tennisball

bunter Hund mit  langer Zunge

Hmmm, was hat denn da so geschmeckt?
Ich kriege ja die Zunge gar nicht wieder rein!

Syncronlauf zweier Hunde

Labrador-Retriever-Syncronlauf

Labrador mit Tennisball

Ich will mitspielen

Ich war erster und ich habe den Ball. Was soll damit werden?

 

 

Hund und ICE3, beide stehen!

Hier steht alles:
Der Hund lauert auf die Maus und der ICE im Hintergrund auf seine Weiterfahrt bei Wustermar Rbf auf der Strecke Berlin - Hannover

 

Falls Sie wieder einmal mit ihrem Hund Gassi gehen oder ihn einem Bekannten anvertrauen, vergewissern Sie sich, ob das auch straffrei möglich ist. Es gibt einen Fall in Deutschand, da wurde jemand verhaftet, weil sein Hund an der falschen Stelle seine Notdurft verrichtete.

Das glauben Sie nicht?

Lesen Sie doch selbst!

Die Hamburger Bildzeitung vom 29. Januar 2009 schreibt (wörtlich zitiert!):
Polizei überfährt Hund. Frauchen soll zahlen.

Hoisdorf - Es ist ein unfassbarer Fall: Absichtlich überfährt die Polizei bei Hoisdorf einen Hund. Und dann schickt die Behörde der traurigen Halterin (65) jetzt noch eine Rechnung über 2557,31 Euro für den zerbeulten Dienstwagen. Der Hund "Robby", ein Australian Shepherd, war in der Silvesternacht seiner Besitzerin ausgebüxt, berichtet das "Hamburger Abendblatt". Das Tier lief zur Autobahn A1! Unglaublich, was dann geschah: Weil es nicht gelang, den Hund einzufangen oder durch einen gezielten Schuß zu töten, mußte das Tier "letztlich zur Verhinderung von Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer" mit dem Polizeiauto überfahren werden, so ein Schreiben der Behörde. Dann kam noch eine Rechnung für den beschädigten Dienstwagen, der drei Tage nicht einsatzbereit war. Anja Laupichler vom Tierschutzverein Großhansdorf/Ahrensburg: "Die Beamten hätten die Autobahn sperren müssen."

Solche perversen Menschen gehören nicht an das Steuer eines Autos und schon gar nicht an das Steuer eines Polizeiwagens. Ich kann nur hoffen, daß diese Absurdität vor ein ordentliches Gericht kommt und die Verantwortlichen aus dem Polizeidienst entlassen werden.

Täglich höre ich im Radio, daß Fußgänger auf der Autobahn laufen. Werden die in Zukunft auch von solchen Rambos vorsätzlich überfahren?
Vielleicht sind die Verantwortlichen aber auch nur krank. Eine phsychologische Untersuchung wäre vernünftig.
Das Ansehen der Polizei wird durch solche Vorfälle jedenfalls weiter nachhaltig geschädigt.

- Hamburger Abendblatt - Kölner Stadt Anzeiger -

Neuer Fall: Polizei überfährt schon wieder Tier auf der A1!!!
Hier prallen die Meinungen von Hundehassern und Tierschützer aufeinander
.
(Artikel leider nicht mehr im Netz)

oder: Ärger mit einer Schulmeisterin im Schloßpark Sanssouci

Deutsch Kurzhaar Armani und ein Labrador in Achtung

Armani, ein Labrador und ein kleiner Hund in Habachtstellung.
Gibt es hier etwas zu Holen?

Hunde in Dallgow-Döberitz Rohrbeck

Kein Hundeauslaufgebiet, aber ein idealer Spielplatz
für Pferde, Hunde und auch Herrchen und Frauchin.
Höhe Stellwerk Wot in Wustermark Rbf

 

060709-Arco, ein Airedale Terrier aus dem SchwarzwaldWaltraud hatte sich im Gästebuch eingetragen und mir anschließend in einer netten e-mail auch ein Bild ihres AT geschickt. Arco heißt er, wie mein allererster Hund, den ich schon als Kind hatte. Er ist 6 Jahre alt, 64 cm groß und 37 kg schwer, also ein kräftiger Rüde. Ja gut, heißt ja auch nicht Mimi sondern Arco. Und er hat Stehohren, wie es sich für einen AT (nicht) gehört. Einfach auf das kleine Bildchen klicken - und schon ist er groß da! Danke Waltraud und schöne Grüße in den Schwarzwald.                  

upper

Hundehalterverordnungen oder Hundegesetze gibt es beinahe ebensoviele wie Polizeigesetze, jeder kocht halt in Deutschland sein eigenes Süppchen! Und ich glaubte immer dem Geschichtsunterricht, wonach die Kleinstaaterei in Deutschland schon lange überwunden sei.

Bei Wikipedia finden Sie alle Verordnungen und Gesetze zur Hundehaltung

Guter deutsch in die Verordnung von Hamburg sieht so aus: "Damit Ihr trotzdem Hund unangeleint toben kann ... "
Sie können noch nicht einmal richtig schreiben grins. Warum schreibt ihr nicht einfach ab, wie es zum Beispiel Brandenburg macht? Die kupferten zumeist alles von Nordrhein-Westfalen ab, mangels eigener Kreativität.

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